Evi Oberneder bleibt Vorsitzende

01. Februar 2026

Wahlen beim SPD-Ortsverein Hauzenberg - Stellvertreter ist Stefan Ranzinger. Von Helmut Preuß

Evi Oberneder bleibt Vorsitzende

Die neue, teils wiedergewählte Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins Hauzenberg mit (v.l.) Willi Urmann, Manfred Hoffmann, Gast Stefan Liebl (Oberzell, Wahlleiter), Jürgen Hoffmann, Evi Oberneder, Bürgermeisterkandidat Anton Krinninger, Johannes Seiser, Stefan Ranzinger und Reiner Penzenstadler. - Foto: Preuß

Hauzenberg. Evi Oberneder bleibt für weitere zwei Jahre Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Hauzenberg. Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Falkner wurde sie einstimmig bestätigt. Ihr zur Seite stehen künftig Stefan Ranzinger als Stellvertreter, Reiner Penzenstadler als Kassier und Johannes Seiser als Schriftführer. Beisitzer sind Andreas Anetzberger, Luisa Haag, Jürgen Hoffmann, Johannes Schätzl, Willi Urman - er ist auch Seniorenbeauftragter - und Thomas Zieringer. Als Kassenprüfer fungieren weiter Manfred Hoffmann und Marion Stephan Wahlkampf mit „roten Herzen" im Stadtgebiet In ihrem Rechenschaftsbericht berichtete Oberneder von 16 Besuchen und Veranstaltungen, darunter sieben Gratulationen zu runden Geburtstagen. Heraus ragte dabei die Wahl von Anton Krinninger zum SPD-Bürgermeisterkandidaten, zuerst am 31. Juli als Vorschlag der Vorstandschaft. Am 4. September bestätigten ihn schließlich die Mitglieder mit der Stadtratsliste endgültig. Die Aufstellung der Liste sei ein sehr zeitaufwändiger Prozess gewesen, berichtete die Vorsitzende. Bei etwa 150 Leuten sei angefragt worden. Bürgermeisterkandidat Anton Krinninger selbst bat die anwesenden Mitglieder darum, „um jede Stimme zu kämpfen", um den Rückschlag von der 2020er Wahl wieder wettzumachen. Die SPD hatte damals zwei Stadtratsmandate verloren, und hat jetzt nur noch vier. Oberneder verwies außerdem auf die Neuwahlen beim Kreisverband im Frühjahr - sie hat seither den Vorsitz mit Simon Berger -und auf den Umzug des Abgeordnetenbüros von MdB Johannes Schätzl nach Hauzenberg im November. „In der kurzen Zeit seit dem Umzug sind schon mehr Leute gekommen als in Passau das ganze Jahr über", sagte sie. Gut angekommen und von den Leuten merklich wahrgenommen würden die fünf großen roten Herzen, im Stadtbereich an markanten Stellen statt der Plakatwerbung zur Kommunalwahl aufgestellt. Auf die klassischen Wahlplakate wolle man weitestgehend verzichten, ebenso wie auf Wahlveranstaltungen in den Ortsteilen. „Erfahrungsgemäß kommen da kaum fremde Personen. Meist ist nur die Vorstandschaft anwesend", sagte Oberneder. Man wolle aber Präsenz zeigen bei den kommenden Großveranstaltungen, etwa den Faschingszügen. Außerdem schraube man wieder SPD-Wahlfächer zusammen und verteile sie unter den Leuten. Die beachtliche Stückzahl: 5000. Die Mitgliederzahl in den vergangenen zehn Jahren sei leicht rückläufig, hauptsächlich wegen mehrerer Sterbefälle, berichtete Oberneder weiter. „Im Jahr 2016 nach der Fusion der drei Ortsvereine in Hauzenberg hatten wir 133 Mitglieder. Jetzt sind es noch 111", sagte sie. Davon seien 43 Frauen und 68 Männer. 62 Personen seien 62 Jahre oder älter, 33 zwischen 35 und 59 Jahren alt, der Rest jünger. Der Kassenstand im Ortsverein sei sehr zufriedenstellend, sagte Reiner Penzenstadler in seinem Kassenbericht. Reise nach Washington: Schätzl verhindert „Ein guter Wahlkampf jetzt auf der Zielgeraden zum 8. März wird sicher nicht an den Finanzen scheitern", sagte er. MdB Johannes Schätzl, der sein Kommen zur Mitgliederversammlung zugesagt hatte und aus dem Bundestag berichten wollte, musste kurzfristig absagen. Zusammen mit dem Bundestags-Innenausschuss war er bereits auf dem Weg nach Washington. - pr

Quelle: PNP vom 29.01.2026

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